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Der Berner Sennenhund

Fakten über den Berner Sennenhund

Das „Senn“ in Berner Sennenhund bedeutet Alpenhirte. Der Berner Sennenhund hieß ursprünglich einmal Dürrbächler oder Dürrbachhund. Im englischsprachigen Raum wird er Bernese Mountain Dog genannt.
Die erste Berner Sennenhund Zucht in Deutschland startete 1919 in Schleißheim bei München.
Markenzeichen des Berner ist das dreifarbige lange Fell.
Für rasanten Hundesport, der Wendigkeit und Beweglichkeit voraussetzt, eignen sich die großen Vierbeiner eher weniger.
Der Berner ist einer von vier Sennenhund-Rassen, jedoch der einzige mit Langhaar.
Der erste Berner Sennenhund, der nach Deutschland importiert wurde, hieß „Senn vom Schlossgut„.
Die Rasse ist hitzeempfindlich.
Bauernhund aus dem Herzen der Schweiz – Geschichte des Berner Sennenhundes
Der Berner Sennenhund, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung in der Schweiz. Als Bauernhund lebte er in der Voralpenregion und der Umgebung von Bern. Dort wurde der gutmütige Vierbeiner vor allem als Wachhund, Treibhund und zum Ziehen von Karren verwendet. Seine eigentliche Herkunft, sowie seine Vorfahren bleiben hingegen wahrscheinlich für immer ein Geheimnis.

Ursprung Bern: Berner Sennenhund.
Der Berner Sennenhund, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung in der Schweiz. Als Bauernhund lebte er in der Voralpenregion und der Umgebung von Bern.
Es wird vermutet, dass Molosser mit den römischen Legionen über die Alpen kamen und später dort mit den einheimischen Hunden gekreuzt wurden. Eine andere These besagt, dass der Berner Sennenhund von der Tibetanischen Dogge abstammt. Beide Theorien zur Geschichte und Herkunft des Berner Sennenhundes konnten nie zweifelsfrei und restlos bewiesen werden.
Ehe die Rasse ihren jetzigen Namen bekam, war der langhaarige und dreifarbige Hund als Dürrbächler oder Dürrbachhund nur wenigen Menschen bekannt. Dies änderte sich schlagartig, als einige dieser Bauernhunde Anfang des 20. Jahrhunderts auf diversen Ausstellungen in der Schweiz gezeigt und vorgeführt wurden. Kurz darauf im Jahre 1907 wurde schließlich von Liebhabern und Freunden der Bauernhunde der „Schweizer Dürrbach Club“ gegründet und die Reinzucht der Rasse begann. Dabei half unter anderem Geologe und Kynologe Professor Dr. Heim. Er war es auch, der den Vorschlag machte, den Dürrbächler in Berner Sennenhund umzubenennen. Erste Rassestandards wurden aufgestellt, die den Berner von den anderen Sennenhunden (Appenzeller, Entlebucher, Großer Schweizer Sennenhund) unterschieden.

Trotz seiner imposanten Größe ist der Berner Sennenhund der perfekte Familienhund

Der Berner Sennenhund mag furchtlos und wachsam sein, aggressiv ist er jedoch nie. Im Gegenteil: Er gibt bei Fremden vielleicht Laut, allerdings bleibt er ihnen gegenüber stets freundlich und aufgeschlossen. So können Einbrecher durchaus mit einer wedelnden Rute empfangen werden. Das Wesen des großen Vierbeiners ist ohnehin eher gelassen, von mittlerem Temperament und mit einem starken Arbeitswillen.

Seiner Familie gegenüber gibt der Berner Sennenhund sich hingegen sehr anhänglich und treu. Er braucht den Kontakt zu Menschen und eignet sich absolut nicht für die Zwingerhaltung, mag jedoch einen Garten oder Hof zum Bewachen.

Er ist gut erziehbar, aufmerksam, hat kaum bis gar keinen Jagdtrieb und besitzt eine hohe Reizschwelle. Letzteres ist ein dickes Plus bei der Haltung als Familienhund.

Selbst kleine Kinder bringen ihn bei entsprechender Erziehung und Sozialisierung nicht aus dem Konzept. Sein freundlicher und loyaler Charakter machen ihn weltweit zu einem beliebten und hervorragenden Familienhund. Allerdings wird ihm auch eine gewisse Sturheit nachgesagt, die wohl seinem starken Selbstbewusstsein geschuldet ist.